Open Source steht für Inkompetenz

Auf Golem habe ich gerade ein nettes Zitat von Hernán Rincón gefunden. Der Chef von Microsoft Latin America behauptet, dass offene Software von Inkompetenz geprägt sei.
Golem schreibt dazu:
Microsofts Lateinamerika-Chef hat das Open-Source-Konzept angegriffen. "Wenn sie nicht konkurrenzfähig sein können, erklären sie Offenheit. Damit wollen sie ihre Inkompetenz maskieren". Das sagte Hernán Rincón der brasilianischen Tageszeitung Folha de S. Paulo, der auflagenstärksten Zeitung Lateinamerikas.


In vielerlei Hinsicht hat er damit recht. Die meiste offene Software ist nichts weiteres als Müll. Ein Gegenbeispiel ist Google-Wave. Die Technologie war brillant, jedoch von den Benutzern nicht angenommen worden. Man sieht jedoch sehr gut wie offene Software entsteht: Erst wenn eine Software zum scheitern verurteilt ist wird sie Open Source. In den meisten Fällen ist eine Software zum scheitern verurteilt weil sie schlicht und einfach Unbrauchbar ist. Leider wird auch diese Software dann offen zu Verfügung gestellt. Entweder weil die Entwickler faul sind, oder aber weil an der Software etwas faul ist. Die Software-Welt ist voll mit unbrauchbaren Software-Dreck.
Es gibt natürlich auch ein paar positive Beispiele. Firefox, Chrome oder das freie Betriebssystem Linux sind gute Referenzen. Das sind aber auch Projekte die mit großen finanziellen Hilfen unterstützt werden. Ein offenes Projekt dass ohne jeden kommerziellen Hintergrund entwickelt wird ist in meinen Augen nichts weiter als verschwendete Zeit.
Freie Software, selbst mit finanzieller Unterstützung, ist meistens zwar gut für den gelegentlichen Gebrauch, für den professionellen Einsatz jedoch undenkbar. Ich kenne zumindest niemanden der Gimp Photoshop vorziehen würde. Das gleiche gilt für Word und den OO Writer. Die freie Variante ist zwar ein guter Clon, bietet jedoch längst nicht die Möglichkeiten des Originals.
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1 Kommentare:

NoBadCode hat gesagt…

Also ich weiß nicht genau welche Formatierungs Mühen man in gewissen Firmenbüros unternimmt mit Bürosoftware, aber wer nur mal Briefe bzw. Dokumente verfassen will wird mit Open Office oder Libre Office voll befriedigt.

So ohne Erfahrung würde ich mal sagen wem Open Office oder Libre Office nicht reichen der muss schon seltsames vor haben das er von Microsoft Word abhängig ist. Mag aber sein.

Aber ich schätze mal grob das mindestens 90% der Menschen die solche Programme nutzen um ein Brief/Dokument zu erstellen mit OO alles hätten was sie auch in Word hätten.

Und fast würde ich wetten das selbst viele Unternehmen locker auf OO wechseln könnten weil sie ebenfalls keine besonderen Funktionen brauchen die Microsoft Word besser kann oder als einziger.

Microsoft Word ist einfach in Unternehmen Kultur geworden, man fragt nicht ob auch Open Office/Libre Office auch ausreiche würde sondern kauft einfach das gewohnte Produkt womit man sich wohl fühlt und man praktisch aufgewachsen ist.

Und was der Chef von Microsoft Latin America sagt, also komm :D
Wenn Linus Torwald Closed Source kritisiert denkt sich auch keiner wow, das ist einfach nur logisch.
Von einem Buddhisten kann man auch nicht erwarten das er das Christentum anpreist oder von einem Christen das umgekehrte.

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