Verbrecher missbrauchen Open-Source-Projekte

Open-Source-Projekte sind oftmals sehr beliebt unter den Nutzern. Das liegt in erster Linie nicht an den verfügbaren Funktionen, sondern vielmehr an der Tatsache, dass sie kostenlos zu Verfügung stehen. Doch die Euphorie über den kostenloses Download kann dem unerfahrenen Benutzer schnell vergehen, wenn er bemerkt was er da geladen hat. Immer mehr Betrüger benutzen offene Software um ahnungslose Benutzer in die Falle zu locken.


Schon vor einigen Jahren fingen die Probleme an. Damals starteten die ersten mehr oder weniger legalen Webseiten ihren Dienst. Diese Downloadseiten lockten den Benutzer mit freier Software, welche dieser jedoch erst herunterladen konnte nachdem er ein Abo abgeschlossen hatte. Der Preis des Abos war natürlich in keinerlei Weise gerechtfertigt mit der erhaltenen Leistung. Mozilla klagte daraufhin sogar erfolgreich gegen die Abzocker.
Während der unerfahrene Nutzer bei oben genannten Seiten schlimmstenfalls ein Lehrgeld bezahlt, sieht es bei anderen Betrugsmethoden schon schlimmer aus. Die Tatsache, dass Open-Source-Projekte von jedem frei veränderbar sind hat einige findige Kriminelle dazu veranlasst Schadsoftware in die Software zu implementieren. Die verseuchte Software wird daraufhin auf einer Professionell erstellten Webseite kostenlos vertrieben. In vielen Fällen merkt der Benutzer erst dann etwas davon, wenn das Geld seines Bankkontos verschwunden ist. Die Software selbst verhält sich nämlich trotz der Schadsoftware wie von dem Benutzer erwartet.
Erst vor kurzem erwähnte Ludovic Fauvet, der Entwickler des VLC media Player's, dieses Problem. Es ist daher extrem wichtig vor jedem Download genau zu prüfen was man überhaupt runterlädt.
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