Gimp sucht händeringend nach Entwicklern

Schlechte Nachrichten aus dem Haue Gimp. Die Freie Software sucht händeringend nach neuen Entwicklern. Das größte Problem dabei ist die Tatsache, dass Gimp hauptsächlich auf Linux-Umgebungen entwickelt wird, die große Teil der Nutzer jedoch Windows verwendet. Es fehlen also hauptsächlich Entwickler für Windows. Windows Benutzer haben seit Jahren mit den selben Bugs zu kämpfen die niemand behebt.
In einem G+-Thread rufen die Entwickler die Community um Hilfe. Ihnen gefalle die gegenwärtige Situation auch nicht, allerdings wolle man nicht auf die Windows-Community verzichten.

In dem Thread ist wie zu erwarten ein Glaubenskrieg entrannt. Hauptsächlich kommen dabei ahnungslose Linuxfags zu Wort die dazu auffordern auf Windows zu verzichten. Natürlich ist diesen Personen nicht klar, dass selbst ein Open-Source-Projekt Geld benötigt. Ob Ubuntu, Firefox, Android, alle werden mit extrem hohen Spendengeldern finanziert. Würde man die Windows-Version droppen wäre das das Aus für Gimp.
Auf die Frage warum es den überhaupt so viele Windows-Benutzer gibt hat "Danas Anis" die plausibelste Antwort gegeben: Gimp wird hauptsächlich von Grafikern benutzt. Doch genau in dieser Sparte gibt es leider keine Software für Linux die zu gebrauchen wäre. Corel Draw oder Produkte aus der Adobe-Reihe sind nur einige Beispiele.
Nach meiner Meinung sollten die Entwickler nicht dort entwickeln wo sie geübter sind, sondern eben dort wo der Markt es verlangt. Im Fall von Gimp ist das nun einmal Windows. Auch wenn der Großteil der Open-Source-Verblendeten das nicht zugeben möchte, aber auch diese Software muss sich an den Markt anpassen um zu überleben.
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