Anime: Die Reise nach Agartha

Bild: CoMix Wave Inc
Die Reise nach Agartha ist eine ganz besondere Perle der japanischen Trickfilm-Kunst. Zur Abwechslung einmal nicht von Ghibli, sondern von CoMix Wave Inc., einem Studio das mir persönlich jedoch überhaupt nichts sagt. Regie führte Makoto Shinkai, welcher auch für "5 Centimeters per Second" bekannt sein dürfte.
Zugegeben, der Titel schreckt etwas ab. Der japanische Titel, welcher soviel wie "Kinder, die Sterne jagen" bedeutet, hätte wohl besser gepasst. Der Anfang der Geschichte ist schnell erklärt: Das Mädchen Asuna wird von einem Monster angegriffen und darauf von einem Jungen namens Shun gerettet. Dieser behauptet aus Agartha zu sein und verschwindet darauf hin. Von ihrer Neugier getrieben macht sich Asuna auf die Reise nach Agartha, einem Land das nur in alten Erzählungen erwähnt wird und von dem niemand weiß, wie man dorthin gelangt.
Die Reise nach Agartha bietet erstklassige Bilder, eine spannende Geschichte und tolle Musik. Insgesamt ein sehr gelungener Film, den man auch wunderbar noch als Erwachsener mit seinen Kindern ansehen kann, ohne dabei einzuschlafen oder das Interesse zu verlieren.
Insgesamt würde ich ihm eine 7.5/10 geben, da ich mit dem japanischen Verständnis für Leben und Tod - welches sich durch den ganzen Film zieht - nicht ganz zurecht komme. Wer darüber hinweg sehen kann, der darf sich auf ein tollen Film freuen, der, in mir zumindest, den Wunsch geweckt hat wieder ein Kind zu sein.

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